Samstag, 19. November 2011

191111

Mein Puls schlägt wieder,
langsam heben sich meine
Augenlider und ich sehe,
verstehe alle um mich herum,
es ist wie ein kalter frischer
Winterwind, der einen leicht
sticht, doch im selben Moment
ist das Feuer nicht weit
und Jemand hält schon seine
Hand bereit.

Ich freue mich schon auf diese Zeit.

Montag, 15. August 2011

nicht mein stil

wenn ich so hier sitze
und denke
wie kaputt mich das gemacht hat,
wie zerissen ich bin,
das Gefühl hab
das Herz bleibt stehen
mein Atem so einiges an
Leben verliert,
die Zeit mich lediglich berührt,
der Glanz aus meinen Augen
verschwunden ist,
selbst Make up nicht hilft,
ich hier überall fehl am Platz
bin, nichts ja nichts,
so ist wie zuvor,
ich mich nur drehe und sehe
das da was fehlt.

Sonntag, 8. Mai 2011

blau

Atmen,
die Augen öffnen,
am Strand sein,
Jeans und T-Shirt,
alleine,
den Blick fest auf dem Meer,
die Gedanken überschlagen
sich wie Wellen.

Der Atem wird schwer,
der Blick löst sich nicht,
es ist mal so mal so,
mal kommt die Ebbe,
dann die Flut,
Hauptsache es verändert sich
bis man irgendwann
einfach ins Wasser springt.

Montag, 11. April 2011

Vermissen.

1000 Tränen um den Tisch herum,
jeder steht da und fragt sich warum.
Doch niemand kann antworten,
niemand kann es verstehen,
wir stehen alle da
und wollen dich einfach wiedersehen,

dass du einfach so durch die Tür spazierst
und uns anlächelst,
etwas doofes sagst,
damit alle wieder lachen.

Doch du bist nicht da,
viel zu früh musstest du gehen,
keiner kann es verstehen.

Wir vermissen dich Jan.

wir vermissen dich

wir vermissen dich,
wir begreifens nicht,
dass du nicht mehr bei uns bist,
dass nun Kerzen bei deinen Bildern leuchten
und deine Stimme
nur noch eine Erinnerung ist.

du hattest viel vor,
wolltest studieren gehen,
dann vielleicht eine Familie gründen
und dann weitersehen,
lange Fußball spielen,
mit Freunden Bier trinken...

doch jetzt musstest du von uns gehen.

ich hoffe, du feierst oben weiter,
machst es dir bequem
und schaust ab und zu bei uns vorbei
und irgendwann
werden wir uns wiedersehen.

Sonntag, 13. März 2011

Weil ich weiß wie es läuft...

Du stehst da. Und schaust mich an. Ich bin vertieft in deinen Anblick. Am liebsten,am liebsten würde ich sofort zu dir gehen, dich anschauen und dir sagen, dass du unglaublich bist und dir sagen, dass du mit mir ausgehen musst. Ich würde dir am liebsten sagen, dass du mich dann genau 3 Tage nach unserem Treffen anrufen sollst und ich würde überrascht tun und dass du mich dann nach einem zweiten Date fragst und dann wieder 2-3 Tage warten sollst. Und dass wir uns wieder treffen und über alles reden und du mir auf irgendeiner Party deinen Pulli gibst mit deinem Parfum dran. Und dass du dann, unter dem Vorwand den Pulli wiederzuholen, zu mir kommst und wenn ich die Tür aufmache und in deinem Pulli da stehe, du mich in den Arm nimmst und mich küsst und mir sagst, dass niemandem auf der Welt dieser Pulli besser stehen würde als mir. Dann wären wir zusammen und glücklich und wir würden unglaubliche Dinge zusammen erleben, wie Sex. Wir würden immer zusammen sein. Wir würden nur Spaß haben und uns am Leben erfreuen. Zu zweit für immer.

Aber dann eines Tages wird sich ein Mädchen in deinen Anblick vertiefen auf dich zugehen und dir all diese Sachen sagen, genau wie ich es getan hätte. Und du würdest dich verändern. Du wärst nich mehr der, den ich kennen würde. Plötzlich werde ich weinen, wenn ich an dich denke und nicht mehr lachen. Plötzlich werde ich dich hassen und nicht mehr lieben. Plötzlich wäre die Welt für mich zusammengefallen und nicht geblüht. Und plötzlich würde ich merken, dass ich ganz alleine bin und dass es mich umbringt, wenn ich dich mit diesem Mädchen sehe. Wenn ihr spazieren geht und lacht, während ich weine. Ich werde am Boden sein, gefangen in einem Loch was mit Dornen zugewachsen ist und jeder Versuch dort hinaus zugelangen wird schmerzhaft sein. Ich werde dich hassen, aber in meinem Herzen trotzdem abgöttisch lieben. Und du wirst nichts davon merken.
Deswegen lass ich das.

Sonntag, 27. Februar 2011

wie immer.

Es gibt Dinge im Leben,
die man nicht verstehen möchte,
Zeichen,
die man nicht begreifen will,
Momente,
die man nie vergessen kann,
und Gefühle,
die man nur ein mal fühlt.

Am Ende bleibt einem die Erinnerung,
an jeden Impuls,
jede Bewegung,
und jeden Atemzug,
der einen die ganze Zeit begleitet hat.

Samstag, 11. Dezember 2010

an mich selbst

Ich hab mein Herz zurück erobert,
hab dich geschickt aus meinen Gedanken verbannt,
hab all die Beweise verbrannt,
die Erinnerungen in Alkohol getränkt,
die Tränen mit Freude aufgefangen,
die Bilder einfach gelöscht,
den Tag vergessen,
an dem wir uns zum ersten mal sahen,
ich hab sogar vergessen wer wir waren.

Mittwoch, 10. November 2010

Wer nicht springt, der fällt.

Und einfach so
steh ich wieder da
am Anfangstor
vor einem verschlossenen
Durchgang mit grausigem
Klang.

Ich kämpf gegen an,
heul und schrei,
doch nichts scheint mächtig
genug zu sein
um es von mir zu nehmen,
damit ich es nie wieder seh,
dieses eigenartige Gefühl in mir.

Es staut sich wie in einem See,
manchmal kommt die Ebbe und
manchmal bricht die Flut aus,
aber immer ist das Wasser da
nur nicht immer klar und
definierbar.

Und dann lauf ich wieder
zum Horizont hinunter
und weiß,
dass wenn ich da nicht
hinunter springe ich für
immer fallen werde.

Donnerstag, 4. November 2010

4

Manchmal frag ich mich, was das alles soll.
Eine andere Farbe, ein anderer Geruch.
Hinterher sieht man eh nichts mehr.
Es bleibt nur das, was bleiben soll.

Alles ist perfekt geplant,
versorgt sich selbst mit dummen Verstand,
bricht das Licht in zwei oder drei,
nur um Nachts nicht mehr zu wissen,
ob es nicht vielleicht schon so weit ist?

Wenn der Teil bricht,
den man versteht, steht man da mit nichts
und niemanden, also allein
und wofür soll das nun gut sein?
Dieses hin und her
und immer nur mehr, mehr, mehr?

Ist es nicht manchmal einfach besser so,
nicht danach zu streben, sondern
einfach nur zu Sein? Aber
geht das denn noch?



Sonntag, 31. Oktober 2010

12 Grad

und wie schön es ist,
diesen goldenen Wind zu spüren,
all die Farben zu sehen,
die einen zu Tiefst verführen,
sich in Wärme zu begeben und
die Außenwelt zu beobachten.

Es ist die Zeit, wo man gern
allein ist, sich mit einem Tee,
auch mal fallen lässt,
die Blätter zählt, die hinunterfallen
und sie so lange beobachtet
bis sie sanft auf den Boden prallen.

Es ist so hell und unerklärlich
dunkel und man sieht wie alles
anfängt zu funkeln und man tanzt
zwischen all dem, entfesselt sich selbst
und ist bereit für diese wunderschöne
kalte Welt.

Freitag, 29. Oktober 2010

29

Ist es nicht die Furcht in uns,
die uns weiter bringt?
Ist es nicht der Blick in den Himmel,
der uns aufs neue verblüfft?
Ist es nicht der kalte Wind,
der uns mit sich zieht?
Ist es nicht so, dass wir erst fallen,
bevor wir glücklich sind?

Es ist nie einfach in dieser Welt,
sich so zu zeigen wie es einem selbst am besten gefällt,
man sieht zu viel, man weiß zu wenig,
man steht da und trotzdem
dreht man sich.

Bevor man die Balance verliert,
stützt man sich auf anderen,
vergisst wie es ist und denkt man ist frei,
doch in Wirklichkeit hört er nie auf,
dieser Teufelskreis.



Sonntag, 24. Oktober 2010

love touches your heart just one time

Wenn du alleine bist,
egal wo du bist,
wirst du wissen, dass dir
ein Teil fehlt.

Wenn du alleine bist,
dann denkst du daran,
verstehst es selbst
noch weniger und um
Kraft zu sparen
ignorierst du dein Herz,
lebst einfach weiter
ohne darüber nachzudenken,
dass sie da war.

Irgendwann wenn sie weg ist,
wirst du wissen wie es ihr geht,
denn du weißt es immer,
weil euch etwas verbindet,
was manche nicht verstehen,
was manche nicht sehen,
aber eins ist klar,
es ist da.

nachts

Gute Musik.
Ein paar Bier.
Dunkelheit.
Schweiß, überall.
Menschen über Menschen.
Der Geruch von Alkohol.
Der Geschmack nach Zigaretten.
Sich einfach treiben lassen.

Montag, 11. Oktober 2010

wie.

So wie der Wind die Natur berührt,

so berührst du mein Herz,

ganz sanft, ganz zart

ohne zu fragen.


Du schenkst mir ein Gefühl,

eines, dass ich nicht beschreiben

kann.


Doch ist deine Liebe

wie eine leichte Brise,

erfrischend,

aber nicht von Dauer.

Du gehst und ich

warte auf dich.


Ich habe Wasser,

aber keine Luft.

Ich schweige und

warte, denn ich

habe keinen

Durst. Du kommst nicht,

stehst still,

bewegst weder mich

noch dich.


Du kommst,

wann du willst

und ich nehm dich ein,

dann verschwindest du

und lässt mir nur,

eine Erinnerung,

an die vergangene Zeit.


Komm wieder,

flehe ich, doch

ich sage nichts,

denn ich mag dich.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

00:40

Man sollte immer lächeln
und den Glanz des Lebens
genießen, sich nicht von
unwichtigen Dingen aufhalten
lassen, auch wenn sie nötig
erscheinen, denn man lernt
aus ihnen, wie aus so manch
anderem.

Egal ob Liebe oder Freundschaft,
das wichtigste ist der
innere Frieden,
der Einklang der Seele
mit dem Herzen nicht
mit dem Verstand, denn der
kann einen sehr leicht zum
falschen Weg führen.

Auch wenn das Tageslicht
verbleicht, so weiß man doch,
dass im Himmel Sterne funkeln.

Montag, 4. Oktober 2010

Hej, ich komm nich von hier.

Ich bin hier aufgewachsen,

hab die Sprache nach meiner

Muttersprache gelernt.

Meine Heimat, bleibt

meine Heimat, meine Wurzeln bleiben

meine Wurzeln.

Und obwohl man mich hier

einen Ausländer nennt

und sich über mein Land

lustig macht, so kann

ich besser sprechen und

schreiben als so manch einer,

der von Anfang an, nur das gleiche sieht.

Mittwoch, 29. September 2010

los.

Man kann nicht durch Wolken,
den Himmel sehen,
man kann nicht fliegen,
wenn der Wind still steht.

Bei fallenden Blättern,
kuschelt man sich ein,
man denkt an so vieles
und ist doch allein.

Was ist so falsch daran
einmal glücklich zu sein?

Nur ein Hauch von warmer Luft
im herbstlichen Kuss,
ein kurzer Blick
gegen den kalten Frust.

Freitag, 24. September 2010

jetzt.

Sich so komisch zu fühlen, so leer zu fühlen, nur zu wissen, dass die Gefühle, die einen vorher erfüllt haben gestorben sind und eine leere, einsame Hülle da gelassen haben. So unscheinbar, eine Hülle, die langsam aber sicher anfängt zu zerbrechen und alles was man will ist dass es nicht dazu kommt. Dass die Hülle wieder voller Glück sein wird und voller Leben. Man weiß jedoch, dass es nicht so sein wird. Jedes Stück, das abbricht zerschmettert einen und macht einen ganz klein und plötzlich ist alles was man will alleine zu sein. Nur da zu liegen und zu weinen über das, was einen verfolgt und nicht in Frieden lässt. So einfach geht das nicht. Man denkt so viel nach, fasst neuen Mut und doch denkt man an den alten den man hatte, als alles anfing und wie es sich anfühlte. So wunderschön und nun waren sie tot. Die Gefühle die einen so unermesslich ins Glück trieben und geradewegs hoch flogen sürtzten ab und alles was man sah war der kalte, tiefe Ozean. Der Aufprall kam einem nicht einmal so hart vor. Die erste Zeit war man wie betäubt, doch nach und nach löste sie sich von einem. Plötzlich sah man es ganz klar, dass man alleine war. Überall hatte man Wunden offen, im Salzwasser. Es schmerzte so unfassbar, dass man froh war unter Wasser zu sein, denn unter Wasser konnten Tränen nicht weinen. Man zieht sich zusammen und wartet bis man auf das nächste Hindernis trifft. Man wartet bis man auf den Grund trifft, damit man wieder zurück kann. Man weiß bloß nicht wann und ob man nicht doch noch ein bisschen länger den Grund erforscht, weil man seine Gedanken ordnen will und es nicht eilig hat. Nichts, ja nichts kann man erklären. Alles passiert so, einfach so und verstehen tut man es nicht, denn man will es nicht und man sieht es nicht ein, obwohl man weiß, dass man am Ende doch im Ozean ist.

Verloren.

Jeder Gedanke, jeder Herzschlag irrt in meinen Gefühlen.
Jede Sekunde und all die Stunden brennen auf meiner Haut.
Jede Berührung, jede Hoffnung zerstört die Harmonie.
Jedes noch so belanglose Wort scheint sich zu wiederholen.
Verbannt von der Liebe ist es besser sich selbst zu verletzten,
als das bei anderen zu tun.
Dafür gibt es keine Worte, etwas so schönes so erbitterlich schmerzhaft zu finden.