Mittwoch, 10. November 2010

Wer nicht springt, der fällt.

Und einfach so
steh ich wieder da
am Anfangstor
vor einem verschlossenen
Durchgang mit grausigem
Klang.

Ich kämpf gegen an,
heul und schrei,
doch nichts scheint mächtig
genug zu sein
um es von mir zu nehmen,
damit ich es nie wieder seh,
dieses eigenartige Gefühl in mir.

Es staut sich wie in einem See,
manchmal kommt die Ebbe und
manchmal bricht die Flut aus,
aber immer ist das Wasser da
nur nicht immer klar und
definierbar.

Und dann lauf ich wieder
zum Horizont hinunter
und weiß,
dass wenn ich da nicht
hinunter springe ich für
immer fallen werde.

Donnerstag, 4. November 2010

4

Manchmal frag ich mich, was das alles soll.
Eine andere Farbe, ein anderer Geruch.
Hinterher sieht man eh nichts mehr.
Es bleibt nur das, was bleiben soll.

Alles ist perfekt geplant,
versorgt sich selbst mit dummen Verstand,
bricht das Licht in zwei oder drei,
nur um Nachts nicht mehr zu wissen,
ob es nicht vielleicht schon so weit ist?

Wenn der Teil bricht,
den man versteht, steht man da mit nichts
und niemanden, also allein
und wofür soll das nun gut sein?
Dieses hin und her
und immer nur mehr, mehr, mehr?

Ist es nicht manchmal einfach besser so,
nicht danach zu streben, sondern
einfach nur zu Sein? Aber
geht das denn noch?