Sonntag, 27. Februar 2011

wie immer.

Es gibt Dinge im Leben,
die man nicht verstehen möchte,
Zeichen,
die man nicht begreifen will,
Momente,
die man nie vergessen kann,
und Gefühle,
die man nur ein mal fühlt.

Am Ende bleibt einem die Erinnerung,
an jeden Impuls,
jede Bewegung,
und jeden Atemzug,
der einen die ganze Zeit begleitet hat.

Samstag, 11. Dezember 2010

an mich selbst

Ich hab mein Herz zurück erobert,
hab dich geschickt aus meinen Gedanken verbannt,
hab all die Beweise verbrannt,
die Erinnerungen in Alkohol getränkt,
die Tränen mit Freude aufgefangen,
die Bilder einfach gelöscht,
den Tag vergessen,
an dem wir uns zum ersten mal sahen,
ich hab sogar vergessen wer wir waren.

Mittwoch, 10. November 2010

Wer nicht springt, der fällt.

Und einfach so
steh ich wieder da
am Anfangstor
vor einem verschlossenen
Durchgang mit grausigem
Klang.

Ich kämpf gegen an,
heul und schrei,
doch nichts scheint mächtig
genug zu sein
um es von mir zu nehmen,
damit ich es nie wieder seh,
dieses eigenartige Gefühl in mir.

Es staut sich wie in einem See,
manchmal kommt die Ebbe und
manchmal bricht die Flut aus,
aber immer ist das Wasser da
nur nicht immer klar und
definierbar.

Und dann lauf ich wieder
zum Horizont hinunter
und weiß,
dass wenn ich da nicht
hinunter springe ich für
immer fallen werde.

Donnerstag, 4. November 2010

4

Manchmal frag ich mich, was das alles soll.
Eine andere Farbe, ein anderer Geruch.
Hinterher sieht man eh nichts mehr.
Es bleibt nur das, was bleiben soll.

Alles ist perfekt geplant,
versorgt sich selbst mit dummen Verstand,
bricht das Licht in zwei oder drei,
nur um Nachts nicht mehr zu wissen,
ob es nicht vielleicht schon so weit ist?

Wenn der Teil bricht,
den man versteht, steht man da mit nichts
und niemanden, also allein
und wofür soll das nun gut sein?
Dieses hin und her
und immer nur mehr, mehr, mehr?

Ist es nicht manchmal einfach besser so,
nicht danach zu streben, sondern
einfach nur zu Sein? Aber
geht das denn noch?



Sonntag, 31. Oktober 2010

12 Grad

und wie schön es ist,
diesen goldenen Wind zu spüren,
all die Farben zu sehen,
die einen zu Tiefst verführen,
sich in Wärme zu begeben und
die Außenwelt zu beobachten.

Es ist die Zeit, wo man gern
allein ist, sich mit einem Tee,
auch mal fallen lässt,
die Blätter zählt, die hinunterfallen
und sie so lange beobachtet
bis sie sanft auf den Boden prallen.

Es ist so hell und unerklärlich
dunkel und man sieht wie alles
anfängt zu funkeln und man tanzt
zwischen all dem, entfesselt sich selbst
und ist bereit für diese wunderschöne
kalte Welt.

Freitag, 29. Oktober 2010

29

Ist es nicht die Furcht in uns,
die uns weiter bringt?
Ist es nicht der Blick in den Himmel,
der uns aufs neue verblüfft?
Ist es nicht der kalte Wind,
der uns mit sich zieht?
Ist es nicht so, dass wir erst fallen,
bevor wir glücklich sind?

Es ist nie einfach in dieser Welt,
sich so zu zeigen wie es einem selbst am besten gefällt,
man sieht zu viel, man weiß zu wenig,
man steht da und trotzdem
dreht man sich.

Bevor man die Balance verliert,
stützt man sich auf anderen,
vergisst wie es ist und denkt man ist frei,
doch in Wirklichkeit hört er nie auf,
dieser Teufelskreis.



Sonntag, 24. Oktober 2010

love touches your heart just one time

Wenn du alleine bist,
egal wo du bist,
wirst du wissen, dass dir
ein Teil fehlt.

Wenn du alleine bist,
dann denkst du daran,
verstehst es selbst
noch weniger und um
Kraft zu sparen
ignorierst du dein Herz,
lebst einfach weiter
ohne darüber nachzudenken,
dass sie da war.

Irgendwann wenn sie weg ist,
wirst du wissen wie es ihr geht,
denn du weißt es immer,
weil euch etwas verbindet,
was manche nicht verstehen,
was manche nicht sehen,
aber eins ist klar,
es ist da.