Montag, 11. April 2011

Vermissen.

1000 Tränen um den Tisch herum,
jeder steht da und fragt sich warum.
Doch niemand kann antworten,
niemand kann es verstehen,
wir stehen alle da
und wollen dich einfach wiedersehen,

dass du einfach so durch die Tür spazierst
und uns anlächelst,
etwas doofes sagst,
damit alle wieder lachen.

Doch du bist nicht da,
viel zu früh musstest du gehen,
keiner kann es verstehen.

Wir vermissen dich Jan.

wir vermissen dich

wir vermissen dich,
wir begreifens nicht,
dass du nicht mehr bei uns bist,
dass nun Kerzen bei deinen Bildern leuchten
und deine Stimme
nur noch eine Erinnerung ist.

du hattest viel vor,
wolltest studieren gehen,
dann vielleicht eine Familie gründen
und dann weitersehen,
lange Fußball spielen,
mit Freunden Bier trinken...

doch jetzt musstest du von uns gehen.

ich hoffe, du feierst oben weiter,
machst es dir bequem
und schaust ab und zu bei uns vorbei
und irgendwann
werden wir uns wiedersehen.

Sonntag, 13. März 2011

Weil ich weiß wie es läuft...

Du stehst da. Und schaust mich an. Ich bin vertieft in deinen Anblick. Am liebsten,am liebsten würde ich sofort zu dir gehen, dich anschauen und dir sagen, dass du unglaublich bist und dir sagen, dass du mit mir ausgehen musst. Ich würde dir am liebsten sagen, dass du mich dann genau 3 Tage nach unserem Treffen anrufen sollst und ich würde überrascht tun und dass du mich dann nach einem zweiten Date fragst und dann wieder 2-3 Tage warten sollst. Und dass wir uns wieder treffen und über alles reden und du mir auf irgendeiner Party deinen Pulli gibst mit deinem Parfum dran. Und dass du dann, unter dem Vorwand den Pulli wiederzuholen, zu mir kommst und wenn ich die Tür aufmache und in deinem Pulli da stehe, du mich in den Arm nimmst und mich küsst und mir sagst, dass niemandem auf der Welt dieser Pulli besser stehen würde als mir. Dann wären wir zusammen und glücklich und wir würden unglaubliche Dinge zusammen erleben, wie Sex. Wir würden immer zusammen sein. Wir würden nur Spaß haben und uns am Leben erfreuen. Zu zweit für immer.

Aber dann eines Tages wird sich ein Mädchen in deinen Anblick vertiefen auf dich zugehen und dir all diese Sachen sagen, genau wie ich es getan hätte. Und du würdest dich verändern. Du wärst nich mehr der, den ich kennen würde. Plötzlich werde ich weinen, wenn ich an dich denke und nicht mehr lachen. Plötzlich werde ich dich hassen und nicht mehr lieben. Plötzlich wäre die Welt für mich zusammengefallen und nicht geblüht. Und plötzlich würde ich merken, dass ich ganz alleine bin und dass es mich umbringt, wenn ich dich mit diesem Mädchen sehe. Wenn ihr spazieren geht und lacht, während ich weine. Ich werde am Boden sein, gefangen in einem Loch was mit Dornen zugewachsen ist und jeder Versuch dort hinaus zugelangen wird schmerzhaft sein. Ich werde dich hassen, aber in meinem Herzen trotzdem abgöttisch lieben. Und du wirst nichts davon merken.
Deswegen lass ich das.

Sonntag, 27. Februar 2011

wie immer.

Es gibt Dinge im Leben,
die man nicht verstehen möchte,
Zeichen,
die man nicht begreifen will,
Momente,
die man nie vergessen kann,
und Gefühle,
die man nur ein mal fühlt.

Am Ende bleibt einem die Erinnerung,
an jeden Impuls,
jede Bewegung,
und jeden Atemzug,
der einen die ganze Zeit begleitet hat.

Samstag, 11. Dezember 2010

an mich selbst

Ich hab mein Herz zurück erobert,
hab dich geschickt aus meinen Gedanken verbannt,
hab all die Beweise verbrannt,
die Erinnerungen in Alkohol getränkt,
die Tränen mit Freude aufgefangen,
die Bilder einfach gelöscht,
den Tag vergessen,
an dem wir uns zum ersten mal sahen,
ich hab sogar vergessen wer wir waren.

Mittwoch, 10. November 2010

Wer nicht springt, der fällt.

Und einfach so
steh ich wieder da
am Anfangstor
vor einem verschlossenen
Durchgang mit grausigem
Klang.

Ich kämpf gegen an,
heul und schrei,
doch nichts scheint mächtig
genug zu sein
um es von mir zu nehmen,
damit ich es nie wieder seh,
dieses eigenartige Gefühl in mir.

Es staut sich wie in einem See,
manchmal kommt die Ebbe und
manchmal bricht die Flut aus,
aber immer ist das Wasser da
nur nicht immer klar und
definierbar.

Und dann lauf ich wieder
zum Horizont hinunter
und weiß,
dass wenn ich da nicht
hinunter springe ich für
immer fallen werde.

Donnerstag, 4. November 2010

4

Manchmal frag ich mich, was das alles soll.
Eine andere Farbe, ein anderer Geruch.
Hinterher sieht man eh nichts mehr.
Es bleibt nur das, was bleiben soll.

Alles ist perfekt geplant,
versorgt sich selbst mit dummen Verstand,
bricht das Licht in zwei oder drei,
nur um Nachts nicht mehr zu wissen,
ob es nicht vielleicht schon so weit ist?

Wenn der Teil bricht,
den man versteht, steht man da mit nichts
und niemanden, also allein
und wofür soll das nun gut sein?
Dieses hin und her
und immer nur mehr, mehr, mehr?

Ist es nicht manchmal einfach besser so,
nicht danach zu streben, sondern
einfach nur zu Sein? Aber
geht das denn noch?